Camargue - Port Camargue - Grau-Du-Roi
Phare de l`Espiquette
Die Camargue, früher wildes Schwemmland mit Lagunen, Sümpfen, Salzseen und einem zerklüftetem Küstenstreifen mit Dünen. Viele Stechmücken in den schilfbewachsenen Sümpfen machtem diese Landschaft zu dem was wir heute sehen können. Wild umherziehende Pferdeherden, Flamingos lebten unberührt in einer der letzten Naturlandschaften Europas. Wer durch dieses von hunderten von Roubines (Abwässerkanälen) durchzogene Gebiet fährt, das gut 25 000 Hektar groß ist, wird Obstkulturen und vor allem Reisfelder finden, zwischendurch allerdings auch Hopfenfelder. Der Süden der Camargue ist geprägt durch das Hauptgebiet des Meersalzabbaus, die Salinen, für uns Besucher kaum zugänglich, bilden die größte Erwerbsquelle des Gebiets, dennoch auch aus der Ferne ein schönes Bild, wenn die schneeweißen Hügel silbrig in der Sonne glitzern.
Am Strand wird man Fischer mit Holzgestängen entdecken, an denen Netze befestigt sind, sie fangen "tellines", kleine Muscheln, eine Spezialität dieser Küste. Dieses Gebiet zwischen kleiner und großer Rhone wurde zum regionalen Naturschutzgebiet erklärt, das gut 13 000 Hektar umfasst.
Den Phare de l`Espiquette und die dortigen FKK Strände erreicht man auf einer Straße, die beim Camping La Marine beginnt. Der Weg führt entlang der Dünen. Am Ende der Straße ein bewachter, gebührenpflichtiger Parkplatz (September waren es € 4,50), eine fast 2 km lange Sandpiste. Am Ende der Sandpiste liegt der Strandabschnitt, der als Naturistenabschnitt ausgewiesen ist (die Bilder unten stammen von dort). Am Strand selber alle paar Kilometer eine Imbissbude, allerdings bekommt man Snacks und Getränke auch bei fahrenden Imbissstuben.