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"Avignon en Libenté"

liebevoll genannt, oder auch

Avignon wie man es mag

 

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Cathédrale Notre-Dame-des-Doms

 

 

 

 

Pont St-Bénézet mit Chapelle St-Nicolas

 

 

 

 

Palais des Papes

 

 

 

 

Stadtmauer mit 39 Türmen

 

Avignon

Als der Papst zeitweise aus dem kriegszerissenen Italien floh, wurde Avignon Mittelpunkt der römisch-katholischen Welt. Von 1309-1377 regierten sieben französische Päpste. Als aber mit Urban VI ein neuer italienischer Papst gewält wurde, rebellierten die französichen Kardinäle. 1378 wählten sie Clemens VII zum Gegenpapst und verursachten damit das bis 1403 dauende Große Schisma. Während des 14. Jahrhunderts entwickelte sich der päpstliche Hof zum Zentrum für Wissenschaft und Kunst von weitreichendem Einfluß.

Die im Norden und Westen von der Rhône begrenzte mittelalterliche Hauptstadt des Departments Vauclause gilt als Tor zur Provence. Sie ist von einer rund 4,5 Kilometer langen Stadtmauer mit 39 Türmen und sieben Toren umschlossen. Kultur wird in dieser Stadt, die eine Universität, ein Opernhaus, mehrere Sprachschulen und viele Theaterensemles vorzuweisen hat, großgeschrieben. Straßen und Plätze sind eine einzige Freiluftbühne und das im Juli stattfindende Theaterfestival zählt mittlerweile zu den bedeutendsten kulturellen Ereignissen Europas.

Massive Stadtmauern umschließen eine der schönsten Städte Südfrankreichs. Geht man durch die Stadt sieht man die Trompe-l`oel-Fenster oder Herrenhäuser wie das, Königs René in der Rue du Roi-René. Münden tut die Rue du Roi-Renè in die Straße der Tuchmacher und Tuchfärber, der Rue des Teinturiers und hier geht es weiter über eine Brücke zur Chapelle des Pénitents Gris.

 

Chapelle St-Nicolas

Der nach der Schutzheiligen der Fischer benannte Bau besteht aus einer unteren, aus dem 13. Jahrhundert erbauten und einer aufgestockten oberen Kapelle aus dem 15. Jahrhundert. Man betritt ihn durch die Tour du Châtelet. auf der Pont St-Bénézet.

 

Pont St-Bénézet

Im Jahre 1177 soll ein Hirte mit dem Bau dieser in dem bekannten Lied "Sur le pont d`Avignon" besungenen Brücke begonnen haben.

 

Palais des Papes

Das Labyrinth von Fluren und Gemächern in dem von 1334 bis 1352 erbauten Papstpalast wurde von Künstlern und Handwerkern aus Italien reich verziert. Die Gebäudegröße ist überwätigend. Sieben Päpste hatten von 1309-1377 hier ihren Sitz und auch heute vermittelt der Palast auch einen Eindruck des damaligen Prunks und des luxuriösen Lebens. Eine eigene Münze, eigene Bäckereien nannten sie ihr Eigen, geschützt durch Wehranlagen gegen die Angriffe der Franzosen. Durch die Porte des Champeaux betritt man den Palast und gelangt in den Palais Neuf, der unter Clemens VI von 1342-1352 erbaut worden war, angegrenzt an den  Palais Vieux erbaut in der Zeit von 1334-1342 unter Benedikt XII. Im Innenhof des neuen Palastes, der Cour d´Honneur, finden Aufführungen im Rahmen des Festival d´Avignon statt. Die Chambre du Pape in der Tour des Anges gegenüber dem Eingang zeichnet sich durch ihre Bodenfliesen aus, die Chambre du Cerf dagegen durch die auf Matteo Giovanetti und andere Künstler zurückgehenden Jagdszenen. Der durch zwei Wehrtürme mit quadratischem Grundriß geschützte Palais Vieux hat einen Kreuzgang im Zentrum und weite Säle wie den großen Speisesaal den Grand Tinel und das Konsistorium den Salle du Consistoire, den Saal für offizielle Empfänge. Hier hängen auch die Bildnisse der Päpste. In der benachbarten Kapelle können  die Deckenfresken von Giovanetti bewundert werden.

 

Cathédrale Notre-Dame-des-Doms

Diese Kirche wurde im 12. Jahrhundert begonnen, mehrmals zerstört und wieder aufgebaut. Die Madonna auf der Spitze des Kirchturms kam erst im 19. Jahrhundert hinzu. Der ursprüngliche Altar aus dem 12. Jahrhundert befindet sich zusammen mit dem Grabmal von Benedikt XII in der vorderen linken Seitenkapelle.

 

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