Aigueze 

 

ein kleines, mittelalterliches Dorf, das auf einem felsigen Gebirgsvorsprung über den Ardeche-Schluchten erbaut wurde.

Schon von weitem, von Saint-Martin-d'Archeche am anderen Flussufer aus, kann man seinen alten Bergfried, seinen Turm mit Fallgatter, den Glockenturm und den Wachgang der ehemaligen Festung sehen.

Im Dorf angekommen, ist man von der Atmosphäre des Ortes eingenommen: dem Nebeneinander von steinernem Gemäuer und Felsen, von der erstaunlichen Großzügigkeit des Platzes in einem derart kleinen Dorf, von der Ausstrahlung der alten Häuser, die nach und nach renoviert werden und von der Ruhe in den bogenüberwölbten Gassen, tja, wenn nicht gerade Trödlermarkt ist.

Die Grand Rue hat noch ihre alten Pflastersteine, und einige Häuser stammen noch aus der Renaissance. Die an die Felswand geschmiegte Kirche mit einem schönen Portal wurde im frühen 16. Jahrhundert erbaut, wunderschön, im Inneren liebevoll restauriert.

Von der unter Karl Martell erbauten Festung haben nur drei Türme mit Zinnen der Zeit getrotzt.

Anschließend kann man über eine in den Felsen gehauene Treppe zur Uferböschung der Ardeche hinab gehen und hat von dort aus, unter einem tiefblauen Himmel, eine eindrucksvolle Sicht auf die Garrigue (immergrüne Strauchheide in Südfrankreich), die glitzernde Wasserfläche und die alten, mit Wildem Wein bewachsenen Mauern.

 

           

       

           

           

   

       

           

           

       

   

           

           

           

       

   

           

 

 

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