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Eine Reise entlang dem Fluß Ceze, 

hinein in die Bergwelt der 

"Cevennen"

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Barjac

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Die Cevennen

Bei Ausflügen in die Cevennen werden Sie eine bergige Region entdecken, die Sie mit ihren verschiedensten Landschaften immer wieder aufs neue überrascht. Entdecken Sie Täler mit Eßkastanienhainen, Dörfer aus Schiefer erbaut und auch kleine Flüsse und Gebirgsbäche die zum angeln und Badespaß einladen. Wenn Sie Ihren Ausflug bis Anduze, das echte Tor der Cevennen, ausdehnen, haben Sie die Möglichkeit den Bambusgarten zu besuchen. Ein famoser exotischer Park. Oder vielleicht besichtigen Sie die Tropfsteinhöhle von Trabuc und genießen eine Fahrt nach Saint Jean du Gard in einem echten Dampfzug. 

An der südlichen Kante des Zentralmassivs, zwischen den Quellen der Ardèche und des Hérault, liegen die Cevennen.


Der "wilde Süden Frankreichs" ist eine Region mit vielen unterschiedlichen Gesichtern. Berge, Schluchten, Hochebenen, Täler und wilde Flüsse wechseln sich ab, kleine malerische Dörfer und Städtchen mit verwinkelten Gassen laden zum Betrachten ein.


Wasser und Felsen bilden in dieser Gegend eine urwüchsige Welt von Bergen und Tälern, die von der Sonne des Mittelmeers verwöhnt werden. Ein dichtes Netz von Wildbächen, die "gardons" genannt werden, unterteilt die Landschaft in voneinander getrennte Gebiete, in denen ihre Bewohner ihren Lebensraum im Einklang mit der Natur entwickelt haben, z.B. mit den Esskastanien, dem "Brotbaum", der auf den in Trockensteinbauweise angelegte Terrassen, den sogenannten "faïsse" gut gedeiht und mit den von Wegen der Wanderschäferei, den "drailles", durchfurchtem Oberland. Typisch für die Cevennen sind die Natursteinhäuser mit ihren Schieferdächern. An den Straßen und Wegen kann man die Spuren mehrer Jahrhunderte entdecken, vor allem die der Seidenraupenzucht und der Seidenspinnerei.

Die Cevennen sind der südlichste Teil des Zentralmassifs und landschaftlich äußerst vielfältig. Drei verschieden Gesteinstypen prägen sie: Schiefer, Granit und Kalk. Jeder Typ hat eine völlig unterschiedliche Bergform und Vegetation. Genauso hängt der Baustil der Häuser und die menschliche Nutzung vom Untergrund ab.

Die Schiefer-Cevennen beginnen wenige Kilometer nördlich von Ganges. Sie sind stark zerklüftet, aber nicht besonders schroff. In ihrem milden Klima gedeihen Esskastanienwälder auf dem wasserzügigen Gestein, wo nicht Entwaldung durch den Bergbau Heideflächen hinterlassen hat. Versteckt liegen die Einzelgehöfte im Wald an den Hängen, hier überlebten die Protestanten die Verfolgungen.

Granit ist ein hartes abtragungsresistentes Gestein und bildet die beiden mit 1600 Metern höchsten Bergmassive der Cevennen: Den Aigoual und Mont Lozère. Sie tragen feuchte Heideflächen und Buchenwaldreste. Die alten Häuser sind hier aus bulligen Granitsteinen gefertigt.

Karstplateaus, wie den Larzac gibt es weitere in den Cevennen. Die Causse Méjean ist eine entwaldete Hochfläche in 1000 Metern Höhe. Im Frühjahr blühen die steppenartigen Wiesen sehr bunt. Noch höher liegt die Causse de Sauveterre. Die Grand Causses sind für ihre bizarren Felsformen an den Schluchteinschnitten von Tarn und Jonte bekannt - und für ihre Schauhöhlen.

Wichtige Teile der Berglandschaften liegen im Cevennen-Biosphärenreservat und Cevennen-Nationalpark, der hier eigentlich eher den Schutz der Kulturlandschaft als Aufgabe hat. An mehreren Orten befinden sich Infozentren. Französischsprachige Webseiten vom Parc National de Cevennes gibt es unter www.bsi.fr/pnc .


Der Pont du GARD

ein Stück Seele mehr. Dort kann man das alte römische Aquaedukt gar nicht mehr verfehlen, es ist die Attraktion schlechthin. Gilt der Pont du Gard doch als das größte und bedeutendste Bauwerk des antiken Rom außerhalb Italiens. Die Brücke war Kernstück einer 50 km langen Wasserleitung, die nur 17 m Gefälle aufwies und von der hohen Kunst der Vermessung zur damaligen Zeit zeugt. Die Daten: 49 m hoch, 275 m lang, im Jahr 19 v.u.Z. erbaut, Kapazität: 20000 m3/Tag.

Stadt Nîmes

Vor gut 2.000 Jahren war sie römisch. Die Römer bauten dort eine Arena, die 25.000 Personen aufnehmen konnte und einen korinthischen Tempel, der den „Prinzen der Jugend“ geweiht war. Dieser Tempel ist heutzutage unter dem Namen „Maison Carrée“ besser bekannt. Sie errichteten auch eine Kultstätte um die heilige Quelle des Nemausus, der Schutzgottheit der Stadt. Umgeben von einer sieben Kilometer langen Stadtmauer, von der nur noch der Turm „Tour Magne“ übrig ist, wurde Nîmes zu einer echten römischen Stadt.Und die Stadt wuchs und wurde größer…das Quellwasser reichte nicht mehr aus, sie mit Trinkwasser zu versorgen. Aus diesem Grund wurde der Bau einer Wasserleitung unumgänglich. Die einzige Quelle seinerseits , die das ganze Jahr über ausreichend Trinkwasser liefern konnte, war der Brunnen von Eure bei Uzès, fünfzig Kilometer von Nîmes entfernt.  

Die Wasserleitung funktionierte ohne Unterbrechung fünf Jahrhunderte lang, und versorgte Nîmes zur Zufriedenheit all ihrer Bewohner. Um den Fluß Gardon zu überqueren wurde die Konstruktion eines Aquädukts benötigt und gerade dieses macht den Ruf jener wunderbaren Baumeister aus. Das Bauwerk spannt sich über 275 Meter Länge, ist 49 Meter hoch und setzt sich aus drei Stockwerken zusammen. Die ersten beiden Stockwerke haben Bögen unterschiedlicher Durchmesser, das dritte Stockwerk, über dem das Wasser weitergeleitet wird, besteht aus kleinen, 80 cm hohen Bögen. Im 18. Jahrhundert wurde eine befahrbare Brücke hinzugefügt. Damit das Bauwerk jetzt allerdings nicht weiter beschädigt wird, ist der Kraftfahrzeugverkehr verboten, nur der Fußgänger darf dort spazieren gehen. Solange wie es den Pont du Gard gibt, ruft er die Bewunderung seiner Besucher hervor. Wenn sie das Aquädukt entdecken, wird sie sicherlich die gleiche Begeisterung ergreifen.

Jean Jacques Rousseau (französischer Schriftsteller und Philosph, 1712 bis 1778) beschreibt in seinen „Konfessionen“ Folgendes:  

„ Ich habe mich darauf gefaßt gemacht, ein Monument zu entdecken, welches den Händen seiner Baumeister würdig ist. Dieses Werk hat mit einem Schlag all meine Erwartungen übertroffen. Soetwas ist mir in meinem Leben nur einmal widerfahren. Man darf sich fragen, welche Kraft es gemeistert hat, diese riesigen Steinblöcke soweit entfernt jeglichen Steinbruches hinfort zu befördern und es zu Stande gebracht hat, die Arme Tausender Menschen zu vereinen, an einem Ort, an dem kein einziger wohnt. Ich beschreite die drei Stockwerke dieses großartigen Gebäudes, aber meine Hochachtung vor ihm hält mich nahezu davon ab, es mit meinen Füßen zu betreten. Der Widerhall meiner Schritte unter diesen gewaltigen Bögen ließen mich glauben, die Stimmen seiner Baumeister vernehmen zu können. Ich verlor mich wie ein Insekt in dieser Unermeßlichkeit. Ich fühlte, obwohl ich mich ganz klein machte, etwas mir Unerklärliches, das meinen ganzen Geist erhob und sagte mir :“Was bin ich nicht als Römer geboren?“

Das Herzogtum Uzès 

Zwischen Nîmes und Avignon, ein Hauch der Provence und Italiens

Die Stadt ist stolz darauf, das erste und älteste Herzogtum Frankreichs zu sein. In den sechziger Jahren wurden der Stadt Zuschüsse zur Erhaltung des Kulturguts zugesprochen, sie ist heute vollständig renoviert.

 

Mit großem Eindruck erinnert sie an italienische Landschaften, vor Allem an solche, wie man sie in Umbrien und in der Toskana sehen kann. Die Altstadt von Uzès mit ihren zahlreichen Türmen wird Sie zweifellos bei einem Abendspaziergang bezaubern. Die Stadt mit ihrem südlichen Charakter empfängt Sie am Samstag zum Wochenmarkt auf dem „Place aux Herbes“ - sie finden dort alle Spezialitäten der Umgebung vor - und wenn Sie um die nächste Straßenecke biegen, stoßen Sie auf Waschmaschinen, Antiquariats-buchhändler und Wurstwaren aus dem Gebirge. Gönnen Sie sich doch gegen Mittag eine kleine Pause auf einer Terrasse der vielen Cafés oder eine Weinprobe, bei der Sie unsere gutbekannten und aromareichen Côtes du Rhone genießen können.

Bei Ihrem Stadtbummel kommen Sie auch unweigerlich an der Kirche Saint Etienne, dem Uhrenturm, dem Privatschloß Joubert und Avéjan vorbei und am ehemaligen Palast der Bischöfe, der jetzt zu einem Museum und einer Bibliothek umgebaut worden ist.

La mine témoin d'Alès

zum heutigen Tag entdecken. Mit dem Helm auf den Kopf kann man erleben, auf welche Weise die Bergleute das Erz mit immer neuen Techniken aus der tiefsten Erde herausgeholt haben. Jenes Erz, das die Alten „brennender Stein“ genannt haben. Ein markierter Wanderweg ab dem Eingang des Museums ergänzt den Besuch angenehm.

Das Préhistorama von Rousson

ein Museum der Vorgeschichte

Das Prehistorama von Rousson zeigt Ihnen in sehr lebensnaher Weise Alltagsszenen und Landschaften der Vorgeschichte. Tiere und Personnen sind in normalem Größenverhältnis aufgebaut und jede Einzelheit wurde mit größter wissenschaftlicher Sorgfalt realisiert. Als Besucher erhält man einen tiefen Einblick in die Geschichte der Lebewesen unserer Erde, wichtige geologische Ereignisse und die Geburt des Lebens selbst, seine Entwicklungsphasen über Saurier, die ersten Primaten bis zu unserer eigenen Art, der Mensch.

Der größte Teil der Ausstellung ist der Eiszeit gewidmet. Unter anderem entdeckt man einen lebensgroßen Mamut und andere Beispiele der Fauna und Flora der letzten Eiszeit unsere heimischen Umgebung. Die unbestrittenen Hauptdarstellerin ist dabei natürlich Lucy, die Urahnin von uns allen. Neben all diesen Szenen des vorgeschichlichen Lebens sind auch viele paleonthologische und archeologische Funde zu besichtigen.

In einer Gegend, in der man über 30000 Jahre alte Lebenszeichen entdeckt hat (die Grotte Chauvet), wird das Prehistorama sicher zu einem Ihrer Ausflugsziele.  

 

 

Valon-Pont-d`Arc 

 

ist das touristische Zentrum des Bas Vivarais. Hier beginnt der eigentliche Ardèche - Canyon. Mit dem gewaltigem Natursteinbogen Pont-d`Arc beginnt der landschaftlich spektakulärste Teil des Flusslaufes.  Die "Gorges de l`Ardèche" sind eine 30 km lange Schlucht, die der Fluss teilweise bis zu 300 m tief in das Plateau geschnitten hat. In weit ausladenden Serpentinen vollzieht die D 209 die Schleifen des Flusses weitgehend nach und erlaubt an den zahlreichen Aussichtsplattformen phantastische Blicke über die Steilhänge in die Tiefe. Östlich von St-Martin-d`Ardèche weitet sich die "Gorges", der Fluss durchzieht die Weinfelder der Côte du Rôhne und mündet vor Pont-St-esprit in die Rhône.

 

Von Valon-Pont-d`Arc geht es auf der Panoramastraße zum ersten Höhepunkt dem Pont-d`Arc. Ein paar Kilometer weiter schraubt sich die Panoramastraße auf das Hochplateau des "Gras". Kilometer um Kilometer fährt man hoch über der Ardèche, man weiß nicht, wohin man zuerst schauen soll. Der erste Aussichtspunkt liegt an der Serre de Tourre. Der Ausblick ist einfach überwältigend. Besonders schön  ist der Blick auf die Flussschleife von Gaud. In den Büschen versteckt sind kleine schattige Balkone, (es hat inzwischen ca. 30 Grad) die man zur ausgiebigen Pause nutzen sollte. Ein paar Kilometer weiter erreichen wir die berühmte Flussschleife von La Madeleine. Die schroffen Felstürme der Cathèdrale sieht man am besten vom Belvèdère de la Madeleine. Dazu geht oder fährt man an der Nordflanke des Berghangs herunter bis zum Eingang zur Grotte de la Madeleine. Der Balcon des Templiers liegt über dem Felskessel von La Madeleine, der Grand Belvèdère und Le Colombier zeigen neue Schleifen und Windungen des Felstals mit wechselndem Spiel von Farben und Licht.

Barjac

Barjac

Barjac

Barjac

Cabiac

Cabiac

Cabiac

St.Esprit

St.Esprit

St.Esprit

St.Esprit

St.Esprit

St.Esprit

St.Esprit

St.Esprit

Pont du Gard

Pont du Gard

Pont du Gard

Pont du Gard

Pont du Gard

Orgnac

Orgnac

Orgnac

Valon-Pont-d`Arc

Valon-Pont-d`Arc