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Eine Reise entlang dem Fluß Ceze,
hinein in die Bergwelt der
"Cevennen"
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Barjac |
. Die Cevennen Bei Ausflügen in die Cevennen werden Sie eine bergige Region entdecken, die Sie mit ihren verschiedensten Landschaften immer wieder aufs neue überrascht. Entdecken Sie Täler mit Eßkastanienhainen, Dörfer aus Schiefer erbaut und auch kleine Flüsse und Gebirgsbäche die zum angeln und Badespaß einladen. Wenn Sie Ihren Ausflug bis Anduze, das echte Tor der Cevennen, ausdehnen, haben Sie die Möglichkeit den Bambusgarten zu besuchen. Ein famoser exotischer Park. Oder vielleicht besichtigen Sie die Tropfsteinhöhle von Trabuc und genießen eine Fahrt nach Saint Jean du Gard in einem echten Dampfzug. An der südlichen Kante des Zentralmassivs, zwischen den Quellen der Ardèche und des Hérault, liegen die Cevennen.
Die Cevennen sind der südlichste Teil des Zentralmassifs und landschaftlich äußerst vielfältig. Drei verschieden Gesteinstypen prägen sie: Schiefer, Granit und Kalk. Jeder Typ hat eine völlig unterschiedliche Bergform und Vegetation. Genauso hängt der Baustil der Häuser und die menschliche Nutzung vom Untergrund ab. Die Schiefer-Cevennen beginnen wenige Kilometer nördlich von Ganges. Sie sind stark zerklüftet, aber nicht besonders schroff. In ihrem milden Klima gedeihen Esskastanienwälder auf dem wasserzügigen Gestein, wo nicht Entwaldung durch den Bergbau Heideflächen hinterlassen hat. Versteckt liegen die Einzelgehöfte im Wald an den Hängen, hier überlebten die Protestanten die Verfolgungen. Granit ist ein hartes abtragungsresistentes Gestein und bildet die beiden mit 1600 Metern höchsten Bergmassive der Cevennen: Den Aigoual und Mont Lozère. Sie tragen feuchte Heideflächen und Buchenwaldreste. Die alten Häuser sind hier aus bulligen Granitsteinen gefertigt. Karstplateaus, wie den Larzac gibt es weitere in den Cevennen. Die Causse Méjean ist eine entwaldete Hochfläche in 1000 Metern Höhe. Im Frühjahr blühen die steppenartigen Wiesen sehr bunt. Noch höher liegt die Causse de Sauveterre. Die Grand Causses sind für ihre bizarren Felsformen an den Schluchteinschnitten von Tarn und Jonte bekannt - und für ihre Schauhöhlen. Wichtige Teile der Berglandschaften liegen im Cevennen-Biosphärenreservat und Cevennen-Nationalpark, der hier eigentlich eher den Schutz der Kulturlandschaft als Aufgabe hat. An mehreren Orten befinden sich Infozentren. Französischsprachige Webseiten vom Parc National de Cevennes gibt es unter www.bsi.fr/pnc .
ein Stück Seele mehr Stadt Nîmes Vor gut 2.000 Jahren war sie römisch. Die
Wasserleitung funktionierte ohne Unterbrechung fünf Jahrhunderte
lang, und versorgte Nîmes zur Zufriedenheit all ihrer Bewohner. Um
den Fluß Gardon zu überqueren wurde die Konstruktion eines Aquädukts
benötigt und gerade dieses macht den Ruf jener wunderbaren Baumeister
aus. Das Bauwerk spannt sich über 275 Meter Länge, ist 49 Meter hoch
und setzt sich aus drei Stockwerken zusammen. Die ersten beiden
Stockwerke haben Bögen unterschiedlicher Durchmesser, das dritte
Stockwerk, über dem das Wasser weitergeleitet wird, besteht aus
kleinen, 80 cm hohen Bögen. Im 18. Jahrhundert wurde eine befahrbare
Brücke hinzugefügt. Damit das Bauwerk jetzt allerdings nicht weiter
beschädigt wird, ist der Kraftfahrzeugverkehr verboten, nur der Fußgänger
darf dort spazieren gehen. Solange wie es den Pont du Gard gibt, ruft
er die Bewunderung seiner Besucher hervor. Jean
Jacques Rousseau (französischer Schriftsteller und Philosph, 1712 bis
1778) beschreibt in seinen „Konfessionen“ Folgendes: „ Ich habe mich darauf gefaßt gemacht, ein Monument zu entdecken, welches den Händen seiner Baumeister würdig ist. Dieses Werk hat mit einem Schlag all meine Erwartungen übertroffen. Soetwas ist mir in meinem Leben nur einmal widerfahren. Man darf sich fragen, welche Kraft es gemeistert hat, diese riesigen Steinblöcke soweit entfernt jeglichen Steinbruches hinfort zu befördern und es zu Stande gebracht hat, die Arme Tausender Menschen zu vereinen, an einem Ort, an dem kein einziger wohnt. Ich beschreite die drei Stockwerke dieses großartigen Gebäudes, aber meine Hochachtung vor ihm hält mich nahezu davon ab, es mit meinen Füßen zu betreten. Der Widerhall meiner Schritte unter diesen gewaltigen Bögen ließen mich glauben, die Stimmen seiner Baumeister vernehmen zu können. Ich verlor mich wie ein Insekt in dieser Unermeßlichkeit. Ich fühlte, obwohl ich mich ganz klein machte, etwas mir Unerklärliches, das meinen ganzen Geist erhob und sagte mir :“Was bin ich nicht als Römer geboren?“ Das Herzogtum Uzès Zwischen Nîmes und Avignon, ein Hauch der Provence
und Italiens Die
Stadt ist stolz darauf, das erste und älteste Herzogtum Frankreichs
zu sein. In den sechziger Jahren wurden der Stadt Zuschüsse zur
Erhaltung des Kulturguts zugesprochen, sie ist heute vollständig
renoviert. Mit
großem Eindruck erinnert sie an italienische Landschaften, vor Allem
an solche, wie man sie in Umbrien und in der Toskana sehen kann. Die
Altstadt von Uzès mit ihren zahlreichen Türmen wird Sie zweifellos
bei einem Abendspaziergang bezaubern. Die Stadt mit ihrem südlichen
Charakter empfängt Sie am Samstag zum Wochenmarkt auf dem „Place
aux Herbes“ - sie finden dort alle Spezialitäten der Umgebung vor -
und wenn Sie um die nächste Straßenecke biegen, stoßen Sie auf
Waschmaschinen, Antiquariats-buchhändler und Wurstwaren aus dem
Gebirge. Gönnen Sie sich doch gegen Mittag eine kleine Pause auf
einer Terrasse der vielen Cafés oder eine Weinprobe, bei der Sie
unsere gutbekannten und aromareichen Côtes du Rhone genießen können. Bei
Ihrem Stadtbummel kommen Sie auch unweigerlich an der Kirche Saint
Etienne, dem Uhrenturm, dem Privatschloß Joubert und Avéjan vorbei
und am ehemaligen Palast der Bischöfe, der jetzt zu einem Museum und
einer Bibliothek umgebaut worden ist. La mine témoin d'Alès zum
heutigen Tag entdecken. Mit dem Helm auf den Kopf kann man erleben,
auf welche Weise die Bergleute das Erz mit immer neuen Techniken aus
der tiefsten Erde herausgeholt haben. Jenes Erz, das die Alten
„brennender Stein“ genannt haben. Das Préhistorama von Rousson ein Museum der Vorgeschichte Das
Prehistorama von Rousson zeigt Ihnen in sehr lebensnaher Weise
Alltagsszenen und Landschaften der Vorgeschichte. Tiere und Personnen
sind in normalem Größenverhältnis aufgebaut und jede Einzelheit
wurde mit größter wissenschaftlicher Sorgfalt realisiert. Als
Besucher erhält man einen tiefen Einblick in die Geschichte der
Lebewesen unserer Erde, wichtige geologische Ereignisse und die Geburt
des Lebens selbst, seine Entwicklungsphasen über Saurier, die ersten
Primaten bis zu unserer eigenen Art, der Mensch. Der
größte Teil der Ausstellung ist der Eiszeit gewidmet. Unter anderem
entdeckt man einen lebensgroßen Mamut und andere Beispiele der Fauna
und Flora der letzten Eiszeit unsere heimischen Umgebung. Die
unbestrittenen Hauptdarstellerin ist dabei natürlich Lucy, die
Urahnin von uns allen. Neben all diesen Szenen des vorgeschichlichen
Lebens sind auch viele paleonthologische und archeologische Funde zu
besichtigen. In
einer Gegend, in der man über 30000 Jahre alte Lebenszeichen entdeckt
hat (die Grotte Chauvet), wird das Prehistorama sicher zu einem Ihrer
Ausflugsziele.
Valon-Pont-d`Arc
ist das touristische Zentrum des Bas Vivarais. Hier beginnt der eigentliche Ardèche - Canyon. Mit dem gewaltigem Natursteinbogen Pont-d`Arc beginnt der landschaftlich spektakulärste Teil des Flusslaufes. Die "Gorges de l`Ardèche" sind eine 30 km lange Schlucht, die der Fluss teilweise bis zu 300 m tief in das Plateau geschnitten hat. In weit ausladenden Serpentinen vollzieht die D 209 die Schleifen des Flusses weitgehend nach und erlaubt an den zahlreichen Aussichtsplattformen phantastische Blicke über die Steilhänge in die Tiefe. Östlich von St-Martin-d`Ardèche weitet sich die "Gorges", der Fluss durchzieht die Weinfelder der Côte du Rôhne und mündet vor Pont-St-esprit in die Rhône.
Von Valon-Pont-d`Arc geht es auf der Panoramastraße zum ersten Höhepunkt dem Pont-d`Arc. Ein paar Kilometer weiter schraubt sich die Panoramastraße auf das Hochplateau des "Gras". Kilometer um Kilometer fährt man hoch über der Ardèche, man weiß nicht, wohin man zuerst schauen soll. Der erste Aussichtspunkt liegt an der Serre de Tourre. Der Ausblick ist einfach überwältigend. Besonders schön ist der Blick auf die Flussschleife von Gaud. In den Büschen versteckt sind kleine schattige Balkone, (es hat inzwischen ca. 30 Grad) die man zur ausgiebigen Pause nutzen sollte. Ein paar Kilometer weiter erreichen wir die berühmte Flussschleife von La Madeleine. Die schroffen Felstürme der Cathèdrale sieht man am besten vom Belvèdère de la Madeleine. Dazu geht oder fährt man an der Nordflanke des Berghangs herunter bis zum Eingang zur Grotte de la Madeleine. Der Balcon des Templiers liegt über dem Felskessel von La Madeleine, der Grand Belvèdère und Le Colombier zeigen neue Schleifen und Windungen des Felstals mit wechselndem Spiel von Farben und Licht.
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Orgnac |
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Valon-Pont-d`Arc |
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